Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Besucher unserer Website,

im Namen des Vorstandes, des Präsidiums sowie der Landesleiter des FVDH möchten wir Sie auf unseren Internetseiten herzlich Willkommen heißen.

Ihr Vorstand: Siegfried Schierstedt & Matthias Mertler

FVDH immer aktuell - aus den Ländern und der Region

2. Mai 2017

Neue Leitlinien zur Heilpraktiker-Überprüfung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit dem Dritten Pflegestärkungsgesetz (PSG III) vom 23.12.2016 (BGBl. I S. 3191) wurde die Änderung des Heilpraktiker-Gesetzes und der Ersten Durchführungsverordnung zum HP-Gesetz beschlossen.

Weitere Informationen finden Sie im Mitgliederbereich.

 

21. März 2017

Ungeduldige Ärzte, falsche Anreize

„Warum Patienten nach 16 Sekunden von ihrem Arzt unterbrochen werden und statt des behutsamen Abwartens lieber das Machen praktiziert wird“, wurde von Peter F. Matthiessen, Neurologe und Prof. für Medizintheorie, Uni Witten/Herdecke am 24.01.2017 in der Westfalenpost sehr treffend erläutert:

(„Zitate in Auszügen“):
„Die Unterbrechung nach 16 Sekunden hat ökonomische Ursachen“.
„Diagnosen, Untersuchung und Eingriffe werden vergütet, nicht das Zuhören“.

„In der Regel nehmen Mediziner das Befinden der Patienten nicht ernst genug. Dabei ist es wichtig für den Befund. Empfindungen sind nicht nur subjektiv, sondern ein Früherkennungssystem“.

„Genesung wird mit schnellstmöglicher Symptomreduzierung verwechselt. Aber Erkrankungs- und Genesungsprozesse lassen sich nicht abkürzen. Gut Ding will Weile haben“.

Die Beseitigung akuter Beschwerden könne die Ausheilung verhindern und chronische Erkrankungen verursachen. Beispiel: Fieber als wichtige Abwehrfunktion.

„Der Arzt hat eine Erziehungsaufgabe, die im Gegensatz zu seinen finanziellen Interessen steht“:
„Machen wird bezahlt. Behutsames Abwarten nicht“.

Das Dialogforum Pluralismus in der Medizin, dessen Sprecher Prof. Matthiessen ist, bemüht sich, den Austausch zwischen Schulmedizin und Komplementärmedizin zu fördern.
„Das Gegeneinander möchten wir durch ein zwar kritisches, aber unvoreingenommenes Miteinander ersetzen“.

So hat Prof. Matthiessen auch andere Ideen für eine Finanzierung:
„…Kopfpauschale für den Arzt des Vertrauens …Entkopplung von Arbeit und Einkommen. Der Arzt soll sich nicht über den Profit, sondern über die Empathie zum Patienten motivieren“.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen der naturheilkundlichen Ganzheitsmedizin,

diese für uns „vollkommen neuen Erkenntnisse“ bestärken uns wieder einmal in unserer alltäglichen Heilpraktiker typischen Arbeitsweise:

• individuelle Zuwendung
• ausführliche Anamnese
• aussagefähige Screening-Labordiagnostik mit gezielten, individuell sinnvollen Ergänzungen
• Erstellung individueller Therapie-„Pakete“ ohne Kassenzwänge (Therapie-Leitlinien)…

 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen angenehmen und erfolgreichen Praxisbetrieb

Matthias Mertler
Vorstand des Freien Verbandes Deutscher Heilpraktiker e.V. (FVDH)

18. Januar 2017

Neufassung des Heilpraktikergesetzes

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Nachdem die Landesgesundheitsministerkonferenz schon im Juni 2016 festgestellt hat, dass die bisherigen Überprüfungsleitlinien des Heilpraktikerrechts aus Gründen des Patientenschutzes nicht mehr den Qualitätsanforderungen genügen, wurde das Bundesgesundheitsministerium gebeten, das Heilpraktikerrecht zu überarbeiten, ggf. auszuweiten, um so bessere Voraussetzungen für die Einheitlichkeit der Kenntnisüberprüfungen zu schaffen.

Im Oktober 2016 fand daraufhin eine Sachverständigenanhörung vor dem Gesundheitsausschuss im Bundestag statt, bei der auch Vertreter des Dachverbandes Deutscher Heilpraktiker (DDH) unsere Positionen autorisiert und kompetent vertraten.

So konnten auch entsprechende Kontakte zum Bundesgesundheitsministerium geknüpft werden, wo uns eine Beteiligung an den Ausarbeitungen der neuen Richtlinien zugesichert wurde.

Bundestag und Bundesrat haben noch im Dezember 2016 Änderungen des Heilpraktikergesetzes beschlossen. Diese Änderungen werden zum 31.12.2017 bekannt gegeben und treten dann drei Monate später in Kraft.

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9. Dezember 2016

Geregelte Osteopathieausbildung beim FVDH

Ab sofort wird der FVDH eine Ausbildung mit der Anerkennung Osteopathie für seine Mitglieder anbieten. Die Forderung an uns, uns fortzubilden, sowie unser Wunsch die Qualität unserer Ausbildungen zu beweisen findet sich in folgenden Forderungen wieder:

Bitte HIER klicken um den kompletten Artikel zu lesen.



Dr. rer. medic.
Beate Kranz-Opgen-Rhein