Wichtige Information des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Überwachung des Verkehrs mit Arzneimitteln durch die zuständigen Behörden

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

anbei eine wichtige Information des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 12.03.2007.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Siegfried H. W. Schierstedt
Vorstand
Schreiben, welches wir vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erhalten haben:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich an Sie, da bei der Überwachung des Verkehrs mit Arzneimitteln durch die zuständigen Behörden der Länder immer wieder auffällt, dass betroffene Personen nicht über die einschlägigen Rechtsvorschriften informiert sind.

Ich möchte daher darauf aufmerksam machen, dass Personen, die Arzneimittel berufs- oder gewerbsmäßig bei Tieren anwenden, ohne eine Zulassung zum tierärztlichen Beruf zu besitzen, nach § 3 der vom BMELV erlassenen Tierhalter-Arzneimittel-Nachweisverordnung vom 20.12.2006 über Erwerb und Verbleib der von ihnen bezogenen apothekenpflichtigen Arzneimittel Nachweise zu führen haben. Abhängig von der Art der Teilnahme am Arzneimittelverkehr ist vor der Aufnahme der Tätigkeit eine Anzeige nach § 67 des Arzneimittelgesetzes bei der zuständigen Behörde erforderlich, nachträgliche Änderungen sind ebenfalls anzuzeigen. Gegebenenfalls sind weitere Vorschriften des Arzneimittelgesetzes einzuhalten, insbesondere weise ich auf die §§ 10, 43 Abs. 1, 50 Abs. 1, 57 Abs. 1, 58 Abs. 1, 59 a Abs. 2 und 66 hin.

Der Text der Vorschriften wird vom Bundesministerium der Justiz im Internet unter www.gesetze-im-internet.de bereitgestellt. Für Fragen stehen auch die zuständigen Behörden der Länder (z. B. die Kreisveterinärämter) zur Verfügung.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Information dem in Ihrem Verband organisierten Personenkreis zur Verfügung stellen könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dr. Buettner-Peter
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Referat 326
Dr. Katharina Kluge