Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Besucher unserer Website,

im Namen des Vorstandes, des Präsidiums sowie der Landesleiter des FVDH möchten wir Sie auf unseren Internetseiten herzlich Willkommen heißen.

Ihr Vorstand: Siegfried Schierstedt & Matthias Mertler

FVDH immer aktuell - aus den Ländern und der Region

14. Januar 2020

Substituiertes Vitamin D3 ist gesundheitsschädlich!

Journalisten verbreiten Fake News, angebliche Wissenschaftler verbreiten Fake Science und fast alle Zeitschriften plappern nach:
„Vitamin D-Pillen sind gesund“ – obwohl das wissenschaftlicher Unsinn und das Gegenteil längst bewiesen ist.

Vitamin D3-Hype: Eine Religion von globalem Ausmaß, eine Pandemie der Neuzeit, eine Seuche wie der Ausbruch der Pest im Mittelalter und Verursacher vieler iatrogener Krankheiten. Eine Vitamin D-Supplementierung nutzt niemandem – außer dem Hersteller.
Wird durch die Einnahme von Vitamin D der Blutspiegel angehoben, sinkt das körpereigene D-Hormon.
Somit entfallen der natürliche Krebsschutz und auch alle anderen positiven Wirkungen, die ausschließlich vom körpereigenen Vitamin D ausgehen.

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9. Januar 2020

Zulassungen Kava-Kava-haltiger Arzneimittel wurden widerrufen

Das BfArM hat mit einem Bescheid vom 20. Dezember den Widerruf der Zulassung Kava-Kava-haltiger Arzneimittel angeordnet. Der HMPC kam im Sommer 2019 zu dem Schluss, dass keine Pflanzenmonographie der Europäischen Union zur Verwendung von Kava-Kava (Piper methysticum G. Forst., Rhizom) in Arzneimitteln erstellt werden kann, da das Nutzen-Risiko-Verhältnis zusammenfassend als negativ betrachtet werden müsse.

Weitere Informationen finden Sie im Mitgliederbereich unter “Arzneimittelkommission (AMK)”.

18. November 2019

Wissenschaftliches Gutachten (1) zum Antrag V-01

„Echter Patient*innenschutz: Bevorteilung der Homöopathie beenden!”
Antrag zur Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis90/DieGrünen
am 15.-17. November 2019 in Bielefeld

Dr. med. Harald J. Hamre, Dr. med. Helmut Kiene
Institut für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie
an der Universität Witten/Herdecke
Zechenweg 6, 79111 Freiburg i. Brsg.

 

Zusammenfassung
Der Antrag „Bevorteilung der Homöopathie beenden!“ enthält falsche bzw. irreführende Aussagen. Das vorliegende Gutachten stellt den drei zentralen Aussagen des Antrags die entsprechenden wissenschaftlichen Fakten gegenüber:

 
1. Zum Wirkungsnachweis von hochverdünnten (homöopathisch potenzierten) Lösungen:
Die Aussage „Eine Änderung der Wirksamkeit eines Stoffes durch die sogenannte Potenzierung ist nicht nachweisbar“ ist falsch. Wirkungen homöopathisch potenzierter Substanzen wurden in vielen Laborexperimenten mittels verschiedener Testverfahren nachgewiesen und auch bei wiederholten Untersuchungen bestätigt.

 
2. Zur Wirksamkeit in Placebo-kontrollierten klinischen Studien:
Die Aussage „Die fehlende Wirksamkeit homöopathischer Verfahren über den Placebo-Effekt hinaus wurde mehrfach in sehr großen und qualitativ hochwertigen Studien dargelegt“ ist falsch. Eine solche Wirksamkeit wurde in vielen klinischen Studien und in entsprechenden Meta-Analysen gefunden, auch bei Studien bzw. Meta-Analysen von höherer methodischer Qualität.

 
3. Zu „Gefahren“ der Homöopathie:
Die Aussage über ein „gesundheitliche[s] Risiko der verspäteten Behandlung durch Symptomverschleppung, wenn Homöopathika bei gefährlichen bzw. chronischen Erkrankungen anstatt eines Medikaments mit pharmazeutischen Wirkstoffen eingenommen werden“ beruht auf spekulativen Behauptungen ohne Evidenzgrundlage und ist von daher irreführend. Dass erforderliche Therapien nicht in Anspruch genommen werden, ist ein Allgemeinproblem in der Medizin. Ob dieses Problem im Kontext der Homöopathie häufiger als sonst vorkommt, ist offen. Die diesbezügliche Datenlage aus Fallberichten und vergleichenden Studien spricht gegen eine solche Hypothese. Auffällig ist die Diskrepanz: Diese Aussagen sollen ein „Bekenntnis zu einer auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden Gesundheitspolitik“ sein, es wird aber die tatsächliche Datenlage ignoriert und es werden lediglich ungeprüfte populäre Meinungsäußerungen übernommen.

 

(1) Erstellt für die Internationale Akademie für Integrative Wissenschaftlich Orientierte Homöopathie, Berlin

 

 

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7. November 2019

Kommentar: Rechtsgutachten zum Heilpraktikerrecht:

Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 30.10.2019 eine öffentliche Ausschreibung für die Erstellung eines Rechtsgutachtens zum Heilpraktikerrecht ausgeschrieben, aber kein Gesetz auf den Weg gebracht – es geht also nicht um ein „Abschaffungs-Gutachten!“!

Das Rechtsgutachten soll das Heilpraktikerrecht einschließlich der dazu ergangenen Rechtsprechung umfassend aufarbeiten und insbesondere klären, ob und welchen rechtlichen Gestaltungsspielraum der Bundesgesetzgeber im Falle einer Reform des Heilpraktikerrechts zur Stärkung der Patientensicherheit hätte.

Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung aus CDU/CSU/SPD sieht vor, dass „das Spektrum der heilpraktischen Behandlung im Sinne einer verstärkten Patientensicherheit zu überprüfen“ ist.
Von vielen zu untersuchenden Aspekten zum Heilpraktikerrecht ist die „Abschaffungsfrage“ in der Rechtsgutachten-Anforderung nur ein zu untersuchender Punkt.
Diese Überprüfung wird nun durch das Gutachten auf den Weg gebracht.
Das Ergebnis ist derzeit offen.
Die Landesgesundheitsminister-Konferenz tagt voraussichtlich im Juni 2020 in Berlin zum Thema.

In jedem Fall wissen wir dann aber, auf was wir uns einstellen müssen und wie wir konkret reagieren können.
Schon seit Jahren unterstützt der FVDH die juristischen Aktivitäten der Freien Heilpraktiker (FH), Düsseldorf in Kooperation und Absprache, sodass wir bestens auf Widersprüche und Eingaben bis hin zum Bundesverfassungsgericht vorbereitet sind.

Wir sind „am Ball“ und werden Sie weiterhin unterrichten

Siegfried Schierstedt
Matthias Mertler
Vorstand FVDH

5. November 2019

Kommentar zum TV-/Panorama-Beitrag vom 31.10.2019: „Behörde fordert: Heilpraktiker abschaffen“

In diesem Beitrag kam u.a. ein Gesundheitsamt-Mitarbeiter aus Berlin zu Wort, der vehement die Abschaffung des Heilpraktikers forderte. Die Argumentation war wieder unterste Schublade und von Unwissen u/o Ignoranz geprägt („…HP können Heilversprechen machen / haben keine vernünftige Ausbildung / sind gefährlich…“).

Wenn nicht gerade unsere Kollegen aus dem Dachverband (DDH), die einen rel. guten Draht zu Regional- und Bundespolitikern in Berlin haben, dem Vorgesetzten des Gesundheitsamt-Mitarbeiters etwas stecken können, wird es keine Konsequenzen haben – maximal sowieso nur: „…du, du, du – sag das nicht noch mal“…

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