Kontakt Kontakt
Mitgliederbereich Mitglied werden
Aktuelles Aktuelles

Neben der rheumatoiden Arthritis gehört die Gicht weltweit zu den häufigsten Ursachen schmerzhafter Gelenkerkrankungen.
 
Lignane sind Verbindungen aus der Gruppe der Polyphenole. Sie leiten sich von der essenziellen Aminosäure Phenylalanin ab und werden den sekundären Pflanzenstoffen (Phytochemikalien) zugeordnet. Zusammen mit den Isoflavonen bilden sie die Untergruppe der Phytoöstrogene, die im Körper hormonähnliche Wirkungen entfalten können.

Als bioaktive Substanzen werden den Lignanen zahlreiche gesundheitsfördernde Effekte nachgesagt, die sie zu einem wichtigen Bestandteil einer ausgewogenen pflanzenbetonten Ernährung machen. 
Vollkorn, Hafer und Leinsamen sind reich an Lignanen und senken daher vermutlich das Gichtrisiko. 

Lignanreiche Vollkornprodukte:

• dunkles Brot
• Vollkorn-Frühstücksflocken (kalt angerührt),
• gekochter Haferbrei bzw. Haferkleie,
• andere gekochte Frühstücksbreie
• sowie Kleie, die Speisen zugesetzt wird.

Frühstückscerealien galten als Vollkornprodukte, wenn sie einen Vollkorn- oder Kleie-Anteil von mindestens 25 % ihres Gewichts aufweisen.

Nach Aufnahme mit der Nahrung werden die Lignane nicht direkt resorbiert, sondern müssen erst durch die Darmflora in Enterolignane umgewandelt werden.
Aus div. Vorstufen entstehen die bioaktiven Wirkformen Enterodiol und Enterolacton, die über das Portalblut zur Leber transportiert und dort weiter verstoffwechselt werden.
Die Stoffwechselprodukte gelangen anschließend über den Blutkreislauf zu den Geweben, wo sie ihre gesundheitsfördernden Wirkungen entfalten.

Quelle: in Auszügen aus DocCheck vom 01.09.2025