Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der FVDH ist in ständigem Informationsaustausch mit den anderen HP-Verbänden im Dachverband Deutscher Heilpraktiker (DDH) und der Arzneimittel-Kommission (AMK), die sich im Auftrag des DDH mit der Thematik Behörden und Gesundheitsministerien gegenüber beschäftigt und uns Hilfestellungen bei behördlichen Anfragen und Vorgaben gibt.
Nehmen Sie bitte in diesen Fällen unbedingt und unmittelbar Kontakt mit der AMK auf und antworten Sie nicht selbständig! amk@amk-heilpraktiker.de
Was passiert, wenn einzelne regionale HP-Verbände ohne Absprachen mit dem Dachverband Deutscher Heilpraktiker (DDH) und ohne Einbindung der Arzneimittel-Kommission (AMK) mit isolierten, voreiligen Vorstößen versuchen, den Berufsstand „zu retten“, zeigt sich im Urteil des Verwaltungsgerichtes Münster vom 17.09.2018:
Dort wurde 3 Kollegen die ozonisierte Eigenblut-Therapie behördlich untersagt.
Statt weitere Schritte über die AMK einzuleiten / abzuwarten, hatte der Bund Deutscher Heilpraktiker (BDH, = kein Mitglied im DDH) vergeblich versucht, das Problem regional und in Eigenregie zu klären.
Das Ergebnis ist schon ärgerlich genug – kann im schlimmsten Fall aber auch auf andere Eigenblutvarianten Einfluss haben.
Lassen Sie sich bitte nicht von lautsprecherischen, populistischen Ausführungen oder Forderungen zum Berufsstand verwirren.
Berufspolitik funktioniert auf anderen, leider oft mühsamen Ebenen.
Siegfried Schierstedt
Matthias Mertler
Vorstände des FVDH e.V.

